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1678 erwähnt der Heidelberger Mediziner Georg Franck von Franckenau
den Osterhasen / Hase und Eier sind alte Fruchtbarkeitssymbole
Wenn die Kinder sich am Ostersonntag auf die Suche nach den bunten
Eiern machen, setzen sie eine lange Tradition fort: Seit dem 17.
Jahrhundert werden Ostereier gesucht. Aus dem Jahr 1601 stammt der
erste Bericht über das Verschenken verzierter Ostereier.
Seinerzeit überreichten die Lehrer im Rheingau ihren Schülern
gefärbte oder buntbemalte Eier. Die Legende vom eierlegenden
Hasen fand später allgemeine Verbreitung. Das wohl älteste
Zeugnis für die vom Hasen gebrachten Ostereier stammt von einem
Arzt.
Der Heidelberger Medizinprofessor Georg Franck von Franckenau schrieb
1678 in seinem Buch "Satyrae medicae": "In Südwestdeutschland,
in unserer heimatlichen Pfalz, im Elsaß wie auch in Westfalen
heißen solche Ostereier die Haseneier. Man macht einfältigeren
Leuten und kleinen Kindern weis, diese Eier brüte der Osterhase
aus und verstecke sie im Garten im Gras, im Gebüsch und so
weiter, man will sie von den Buben um so eifriger suchen lassen
zum erheiternden Gelächter der Älteren."
Weiter siehe www.aerztezeitung.de
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