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Von
Ursula Gräfen
Sie bekommen selten Schnupfen, haben eine besonders gute Lungenfunktion
und leben sogar länger: Optimisten freuen sich nicht nur mehr
am Leben als Pessimisten, sondern sie sind auch gesünder. Das
ist in einigen Studien aus den USA nachgewiesen worden.
Eine Binsenweisheit, mag der eine oder andere denken. Wenn man gut
drauf ist, geht einem halt alles besser von der Hand als an Tagen,
an denen man nur genervt ist. Und man fühlt sich besser, stärker,
gesünder. Die Einstellung macht eben viel aus, und sie scheint
auch einen Einfluß auf das Immunsystem zu haben. Ganz banal,
das weiß doch jeder.
Gut, aber wie beeinflußt die Gemütslage das Immunsystem?
Das haben jetzt US-Forscher aus Madison in einer neuen Studie gezeigt.
Sie haben einen direkten Zusammenhang zwischen Emotionen und Immunsystem
nachgewiesen und darüber im US-Fachmagazin "Proceedings
of the National Academy of Science" berichtet.
Der präfrontale Kortex ist der Vermittler
"Wir haben uns gleich das Gehirn vorgeknüpft, um die Mechanismen
aufzudecken, wie Denken den Körper beeinflußt",
wird Studienleiter Dr. Richard Davidson von der University of Wisconsin
in Madison vom britischen Sender "BBC" zitiert. Er und
seine Kollegen sind davon ausgegangen, daß der präfrontale
Kortex der Vermittler zwischen Emotionen und Immunsystem sein könnte.
Weiter siehe www.aerztezeitung.de
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