| Von
Ursula Gräfen
"Das Gehirn giert nach Musik. Überraschend viel Aufwand
treibt unser Gehirn, um etwas scheinbar so Nutzloses wie Musik zu
analysieren", heißt es in der Titelgeschichte der neuen
Ausgabe von "bild der wissenschaft" (8, 2003, 24). Viele
erstaunliche Forschungsergebnisse der letzten Jahre sind darin zusammengestellt.

So haben Neurologen festgestellt, daß das Gehirn eine enorme
Dekodierungs- und Sinngebungsleistung erbringen muß, wenn
wir Musik hören, egal ob das "Till Eulenspiegel"
von Richard Strauss, der Radetzkymarsch oder "Yesterday"
von den Beatles ist.
Wie jeder, der selbst musiziert, weiß, ist Musik etwas sehr
Komplexes: Sie besteht nicht nur aus einer Aneinanderreihung von
Tönen, sondern auch aus Akkorden, Klangfarben, Melodien, Harmonien,
Rhythmen und Metren. Musik ist strukturiert und hat Regeln. Und
Musik fordert auch das Gedächtnis: Wenn eine Melodie erklingt,
vergleicht man sie mit bereits Gehörtem und versucht man sich
zu erinnern, ob man sie kennt.
Weiter siehe www.aerztezeitung.de
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