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West-Nil-Virus hat sich in Amerika
festgesetzt - Reisende müssen sich vor
Überträgermücken schützen
Ärzte Zeitung, 11. 4. 2007 |
| Von Ursula Armstrong
Seit sich West-Nil-Viren (WNV) in den USA und Nordamerika ausgebreitet
haben, ist die Infektion für die Reisemedizin bedeutsam geworden.
Vorher hatte es WNV nur in Afrika und im Nahen Osten gegeben und
später auch in Südeuropa, sagte Professor Tino F. Schwarz
aus Würzburg auf einem Ärzte-Forum in Berlin.
In den USA wurden die Viren bei einem Vogelsterben entdeckt
Im August 1999 wurden WNV in der Region New York erstmals in den
USA bei Vögeln und Pferden isoliert. Es begann mit einem Vogelsterben
im Zoo in der Bronx. "Zunächst dachte man an einen terroristischen
Anschlag", so Schwarz. Der in New York isolierte WNV-Stamm
war molekulargenetisch identisch mit einem Stamm aus Israel. "Es
wurde daher vermutet, dass ein infizierter Vogel aus Israel in die
Bronx gebracht worden war."
Inzwischen hat sich das WNV über die USA bis in den Süden
Kanadas und nach Mittelamerika ausgebreitet, so der Würzburger
Virologe. Im vergangenen Jahr wurde es außerdem in der Karibik
(etwa in Kuba und der Dominikanische Republik) gefunden. Und auch
in Argentinien wurde im März 2006 von ersten WNV-Patienten
berichtet, so Schwarz bei einer Veranstaltung des Centrums für
Reisemedizin und des Auswärtigen Amts.
Weiter siehe www.aerztezeitung.de
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